Bezirksgerichtpräsident-Ersatzwahl

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Der Vorstand der SP Bezirk Zofingen anerkennt den Sitzanspruch der Mitteparteien bei den Ersatzwahlen eines Gerichtspräsidenten vom 13. Juni 2021 und empfiehlt den Wählerinnen und Wählern die parteigebundene Kandidatur der Mitte.

Obwohl bei der Wahl einer Gerichtspräsidentin oder eines Gerichtspräsidenten nicht primär die politische Zugehörigkeit, sondern fachliche Qualifikationen und menschliche Kompetenzen im Zentrum stehen und gewichtet werden müssen, empfiehlt der Vorstand der SP Bezirk Zofingen den Wählerinnen und Wählern, die parteigebundene Kandidatur der Mitte anstelle des parteilosen Kandidaten zu wählen.

Einerseits ist gegen diese Kandidatur der Mitte aus Sicht der SP fachlich nichts einzuwenden, andererseits ist durch die Parteizugehörigkeit zumindest transparent, an welchem Menschbild sich die Kandidatur orientiert.

«Parteilos», «unabhängig» und «dem Recht verpflichtet» suggeriert, dass von Parteien portierte Kandidaturen sich der Partei und nicht dem Recht verpflichtet fühlen.

Das aber ist ein falscher Schluss. Parteien leisten einen grossen und staatspolitisch bedeutsamen Beitrag durch Meinungsbildung und Aufbauarbeit. Davon profitieren alle. Dass sie in der Folge auch Kandidaturen für Ämter zur Wahl vorschlagen, ist eine logische Folge davon. Aus diesem Grund kann es nicht sein, dass die Gruppe der Parteilosen durch solche Wahlen zur mächtigsten «Partei» gemacht wird. (bke)

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